Dekompensierte Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern

Diagnosen:

  1. Global dekompensierte Herzinsuffizienz NYHA III
  • mit pulmonalvenöser Stauung
  • Unterschenkelödemen bds.
  • Pleuraergüssen bds.
  • LVF mittelgrasig reduziert

2. Erstdiagnose Vorhofflimmern

  • CHADVAScScore 7 Punkte
  • HAS-BLED-Score 3 Punkte
  • Einleitung der Antikoagulation mit Apixaban

Epikrise:

Die Aufnahme der Patientin erfolgte aufgrund einer ausgeprägten global dekompensierten Herzinsuffizienz. Radiologisch zeigten sich eine pulmoanl-venöse Stauung, sowie Pleuraergüsse bds. und klinisch imponierten stark ausgeprägte Unterschenkelödemen bds..

Unter diuretischer Therapie zeigte sich sowohl das Körpergewicht, als auch die Beinödeme rückläufig und die initial beklagte Dyspnoe war regredient.

Aufgrund der Erstdiagnose eines normfrequenten Vorhofflimmerns, sowie erhöhtem thromembolischem Risiko begannen wir die orale Antikoagulation mit Apixaban bei Niereninsuffizienz in reduzierter Dosierung. Wir bitten diesbezüglich um eine engmaschige Kontrolle der Nierenretentionsparameter.

Nach Rekompensation konnten wir Frau Meier am 23.12.2013 in stabilem Allgemeinzustand in Ihre geschätzte Weiterbehandlung entlassen.

Wir bitten um tägliche Gewichtskontrollen (Entlassgewicht 64,4 kg) und Trinkmengenbeschränkung von 1,5 l/Tag.

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