Unter gastrointestinale Blutung

Diagnosen:

  • Untere gastrointestinale Blutung unter Antikoagulation mit Rivaroxaban

+ bei V.a. Divertikelblutung bei ausgeprägter Divertikulose

  • Blutungsanämie (Hb initial 6,4 g/dl)

+ Transfusion von 2 Erythrozytenkonzentraten

 

Nebendiagnosen:

  • paroxysmales Vorhofflimmern (ED 2011)

+ orale Antikoagulation mit Rivaroxaban

  • Hypothyreose (aktuell: euthyreot unter Substitutionstherapie)
  • Arterielle Hypertonie WHO Grad III
  • Restriktive Ventialionsstörung

+ LOT (Langzeit-Sauerstoff-Therapie) mit 2l/min über 24 Stunden

  • Chronische Niereninsuffizienz KDIGO III (Kreatinin, GFR)

 

Anamnese:

Die stationäre Aufnahme erfolgte über unsere Zentrale Notaufnahme via Rettungsdienst. Frau V. wurde vigilanzgemindert von ihren Angehörogen zu Hause vorgefunden, woraufhin er Notarzt verständigt wurde. Bei Eintreffen des Notarztes gibt die Patientin seit einigen Tagen bestehende  Hämatochezie an. Eine ÖGD oder Koslokopie wurden bis dato noch nie durchgeführt. Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nachtschweiss, Gewichtsverlust, Dyspnoe wurden verneint.

 

Epikrise:

Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund oben beschriebener Symptomatik. In Zusammenschau der Befunde gehen wir von einer etatgehabten Divertikelblutung als Ursache der Beschwerden und folgend der Anämie aus. Nach Transfusion von zwei EK`s kam es zu einem adäquaten Anstieges des Hb-Wertes. Hier ergab sich kein Hinweis auf eine erneute gastrointestinale Blutung und wir nahmen die periinterventionell pausierte Therapie mit Rivaroxaban wieder auf.

Am 23.4.2010 entließen wir Frau V. in stabilem AZ beschwerdefrei nach Hause. Für weitere Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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